Chancengleichheit

Fachstelle für die Chancengleichheit von Frauen und Männern

Die Fachstelle für Chancengleichheit arbeitet für eine offene und zukunftsorientierte Fachhochschulkultur, die Männer und Frauen in ihrem ganzen Lebenszusammenhang wahrnimmt. Unsere Hochschule strebt die tatsächliche Chancengleichheit und eine ausgewogenere Vertretung beider Geschlechter auf allen Ebenen an.

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Nehmen Sie Kontakt mit uns auf – wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Was bietet die Fachstelle?

Massnahmen

Die Fachstelle erarbeitet Massnahmen zur langfristigen Einbindung von Gleichstellungsanliegen auf strategischer Ebene sowie zur Umsetzung in den Bereichen Qualitätssicherung, Lehre und Personalentwicklung.

Projekte

Seit 2001 setzt die Fachstelle für Chancengleichheit Projekte zur Förderung des weiblichen Nachwuchses in technischen Studiengängen sowie zur Erhöhung des Dozentinnenanteils um. Im Rahmen des Instituts für Gender und Diversity IGD-FHO beteiligt sich die Fachstelle auch an Forschungsvorhaben.

Der Grossteil der Projekte wird vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI im Rahmen des Bundesprogramms «Chancengleichheit von Frauen und Männern an Fachhochschulen» unterstützt.

Laufbahnprogramm «Stepping into: My Plans for Career & Life»

«Stepping into: My Plans for Career & Life» ist ein Laufbahnprogramm, welches alle Lebensbereiche einbezieht und Aspekte der Chancengleichheit berücksichtigt und thematisiert. Es richtet sich an MINT-Studentinnen und -Studenten und kombiniert Workshops, Unternehmensbesuche sowie Vernetzungsanlässe.

Das Laufbahnprogramm qualifiziert die Studierenden darin, ihre Karriereplanung und -entwicklung zielgerichtet anzugehen und unter Berücksichtigung verschiedener Lebensbereiche zu reflektieren. Gleichzeitig adressiert das Programm Unternehmen. Es will Denkanstösse geben, um Karrierehemmnisse für Frauen abzubauen und Rahmenbedingungen und Laufbahnperspektiven von MINT-Stellen so zu gestalten, dass sie für beide Geschlechter attraktiver werden.

«Stepping into» ist eine Initiative der Chancengleichheits- und Diversity-Verantwortlichen der FHO Fachhochschule Ostschweiz, FHNW Fachhochschule Nordwestschweiz und ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Sie wird im Rahmen des nationalen Programms «Chancengleichheit und Hochschulentwicklung» unterstützt. Laufzeit: 2018-2020.

http://www.steppinginto.ch/
Projektinformation

Leitung: Beatrice Cipriano, Koordinatorin Chancengleichheit, FHO Fachhochschule Ostschweiz

Laufbahnprogramm «Prenez Place Mesdames!»

Das Laufbahnprogramm spricht gezielt FHO-Studentinnen der technischen und bau-planerischen Fachrichtungen an, die kurz vor dem Berufseinstieg stehen. Die Studentinnen erhalten massgeschneiderte Werkzeuge für ihre Laufbahnplanung und werden auf Karriereanforderungen sowie mögliche Stolpersteine beim Berufseinstieg aufmerksam gemacht. Das Programm umfasst Workshops an der Fachhochschule sowie Praxisbesuche bei Unternehmen. 

«Prenez Place Mesdames!» wurde von der FHO Fachhochschule Ostschweiz, der Schweizerischen Vereinigung der Ingenieurinnen und von Rütter Soceco realisiert und vom Förderprogramm «MINT Schweiz» der Akademien der Wissenschaften Schweiz unterstützt. Laufzeit: 2015-2017.

Per Januar 2018 wurde «Prenez Place Mesdames!» vom neuen Laufbahnprogramm «Stepping into: My Plans for Career & Life» abgelöst. Das neue Angebot richtet sich an die MINT-Studentinnen und –Studenten und ist ebenfalls eine Initiative der Chancengleichheits- und Diversity-Verantwortlichen der FHO Fachhochschule Ostschweiz.

Leitung: Beatrice Cipriano, Beauftragte Chancengleichheit

Mehr Dozentinnen an die FHO

Ein gemeinsames Projekt aller vier Teilhochschulen der FHO Fachhochschule Ostschweiz. Es hat zum Ziel, qualifizierte Fachfrauen aus Wirtschaft, Industrie und Verwaltung für eine Lehr- und Forschungstätigkeit an der Fachhochschule zu sensibilisieren und die FHO bei der Suche nach Fachfrauen zu unterstützen.

Leitung: Beatrice Cipriano, Beauftragte Chancengleichheit
fachhochschuldozentin.ch

Nachwuchsprogramme

Die HSR veranstaltet Nachwuchsprogramme, um bei jungen Menschen das Interesse für Technik und Naturwissenschaften zu wecken. Dazu zählen Programme am Nationalen Zukunftstag sowie Angebote speziell für Mädchen (zum Beispiel informatics4girls).

Forschungsprojekt «AFIS»

AFIS steht für «Analyse und Förderung der Integration von Studierenden mit Migrationshintergund in technischen Studiengängen unter Berücksichtigung der Gender- Perspektive». Das Forschungsprojekt geht der Frage nach, welche spezifischen Herausforderungen Studentinnen und Studenten mit Migrationshintergrund in technischen Studiengänge bewältigen müssen. Dem Geschlechteraspekt wird dabei speziell Rechnung getragen.

Leitung: Prof. Dr. Stefan Kammhuber, Leiter IKIK, Beatrice Cipriano, Beauftragte Chancengleichheit

Forschungsprojekt «Der Beitrag der Eltern zur geschlechtsuntypischen Berufs- und Studienwahl der Kinder»

Das Forschungsprojekt hat das Ziel, die Zusammenhänge zwischen der «geschlechteruntypischen» Berufs- und Studienwahl der Kinder und dem Einfluss der Eltern zu untersuchen. Im Fokus stehen Studierende verschiedener Fachrichtungen an den Fachhochschulen, d.h. Frauen in technischen Studiengängen und im Bereich Architektur, Bau, Planung sowie Männer in den Studiengängen Soziale Arbeit und Gesundheit.  

Leitung: Das Projekt wird vom Institut für Gender und Diversity IGD-FHO und dem Fachbereich Soziale Arbeit der FHS St.Gallen umgesetzt.

Kontakt: Beatrice Cipriano, Beauftragte Chancengleichheit

Ergebnisse Eltern Berufswahl 2013

Beratung

Studierenden und Mitarbeitenden der HSR bietet die Fachstelle in Zusammenarbeit mit den entsprechenden internen und externen Stellen Beratung an:

  • wenn Sie bei Ihrer Arbeit oder im Studium mit sexueller Belästigung, Mobbing oder Diskriminierung konfrontiert sind.
  • wenn Sie das Gefühl haben, als Frau in einer besonders schwierigen Studiensituation zu sein, weil Sie zum Beispiel in der Minderzahl sind.
  • wenn Sie Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Studium/Beruf und Familie suchen.

Die Stelle berät alle Angehörigen der HSR, wenn sie in ihrer Arbeit mit Gleichstellungsfragen konfrontiert sind oder einen Text geschlechtergerecht formulieren möchten.

Familie und Beruf beziehungsweise Studium, Betreuung im Alter

Familienplattform Ostschweiz

Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil ist Mitglied im Verein Familienplattform Ostschweiz. Die Familienplattform Ostschweiz unterstützt Sie bei der Suche nach Betreuungsmöglichkeiten sowie bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf beziehungsweise Studium.

Studierende und Mitarbeitende der HSR erhalten bei der Geschäftsstelle der Familienplattform Auskünfte zu folgenden Themen:

  • Kinderbetreuungsmöglichkeiten (keine Vermittlung von Plätzen), auch für Notfälle
  • Betreuung im Alter
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Studium
  • Erziehung und Schule
  • Beratung rund um das Familienbudget und zu finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten.

Die Geschäftsstelle ist Montag bis Freitag von 9.00 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr erreichbar. Tel. 071 313 53 66, E-Mail info(at)familienplattform-ostschweiz.ch

Auf www.familienplattform-ostschweiz.ch finden Sie ausserdem vielfältige Informationen zu verschiedenen Betreuungsformen, Adressen von Betreuungseinrichtungen in der Ostschweiz sowie Dokumente und Musterverträge bezüglich Tagesfamilien, Au Pair, Patientenverfügung etc.

Kontakt

Familienplattform Ostschweiz
Geschäftsstelle
Schoretshuebstrasse 24
Postfach 461
9015 St.Gallen
Telefon 071 313 53 66
info(at)familienplattform-ostschweiz.ch
familienplattform-ostschweiz.ch

Schutz vor sexueller Belästigung, Mobbing und Diskriminierung am Arbeitsplatz und im Studium

Mit Respekt begegnen

Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil schützt die persönliche Integrität aller Hochschulangehörigen. Sie fördert den respektvollen Umgang miteinander und duldet keine Form von psychischer und physischer Belästigung oder Diskriminierung.

Was ist Sexuelle Belästigung, Mobbing und Diskriminierung?

  • Sexuelle Belästigung 

Sexuelle Belästigung äussert sich in einem einseitigen Verhalten mit sexuellem Bezug, das von der betroffenen Person unerwünscht ist oder als bedrohlich empfunden wird. Belästigungen können mit Worten, Gesten oder Taten ausgeübt werden.

  • Mobbing

Mobbing ist ein systematisches, feindliches und ein über längeren Zeitraum anhaltendes Verhalten, mit welchem eine Person schikaniert, ausgegrenzt oder bedrängt werden soll.

  • Diskriminierung

Diskriminierung ist die Herabsetzung und Benachteiligung von Mitarbeitenden und Studierenden aufgrund ihres Geschlechts, ihrer physischen und psychischen Beeinträchtigung, Herkunft, Hautfarbe, Religion, politischer Anschauung, sexuellen Ausrichtung, familiären Situation, ihres Zivilstandes, Alters oder aufgrund weiterer Merkmale.

Information und Beratung

Mitarbeitende und Studierende, die sich sexuell belästigt, gemobbt oder diskriminiert fühlen, können sich an die von der Hochschulleitung bezeichnete Vertrauensperson wenden. Die Vertrauensperson informiert die Betroffenen über ihre Rechte, Handlungsmöglichkeiten sowie mögliche Konsequenzen und weist auf externe Beratungs- und Unterstützungsangebote hin. Sie steht unter Schweigepflicht.

Vertrauensperson

Beatrice Cipriano, Beauftragte für Chancengleichheit

Tel. 055 222 45 42, E-Mail beatrice.cipriano(at)hsr.ch

Dokumentation und Information

Suchen Sie Literatur zu folgenden Themen?

  • Diversitygerechte Studiengänge
  • Geschlechtersensible Didaktik
  • Geschlechtergerechte Sprache
  • Gleichstellung im Erwerbsleben
  • Sozialversicherung und Teilzeitarbeit
  • Mutterschaft und Arbeitsrecht

Die Fachstelle für Chancengleichheit stellt Ihnen Ratgeber, Broschüren und Literatur zur Verfügung.

Auslandsexkursion: HSR Studierende entdecken die Küstenstadt Porto

Die dritte gemeinsame Auslandsexkursion des HSR Studiengangs...

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